Wir sind da, wir hören zu, wir helfen weiter – vertraulich, niederschwellig und mit Blick auf die passende Unterstützung.
Die Zeit rund um Schwangerschaft, Geburt und Elternwerden kann emotional sehr herausfordernd sein.
Die Schwangerschaft und das erste Jahr nach der Geburt bringen große Veränderungen mit sich. Freude, Unsicherheit, Erschöpfung, Ängste oder depressive Gefühle können in dieser Lebensphase eng nebeneinanderliegen. Die Koordinationsstelle für Peripartale Psychische Gesundheit unterstützt Sie dabei, Ihre Situation
einzuordnen und passende Hilfe zu finden – telefonisch, vertraulich und individuell abgestimmt. Je nach Bedarf vermitteln wir an Angebote im niedergelassenen Bereich oder organisieren einen Termin in der Spezialsprechstunde an den tirol kliniken.
Ob Sie selbst Unterstützung suchen oder Patient:innen weitervermitteln möchten: Hier finden Betroffene, Angehörige und Fachpersonen den passenden Zugang zum Angebot.






Die Koordinationsstelle hilft Ihnen dabei, rasch passende Ansprechpartner:innen und Angebote zu finden. Gemeinsam wird abgeklärt, welche Unterstützung in Ihrer aktuellen Situation hilfreich ist.

Wir hören zu und klären gemeinsam, was Sie aktuell belastet und welche Unterstützung Sie brauchen.

Wir helfen dabei, Ihre Situation einzuschätzen und mögliche nächste Schritte verständlich zu machen.

Je nach Bedarf vermitteln wir an medizinische, psychologische, psychotherapeutische oder soziale Angebote weiter.

Wenn es passend ist, organisieren wir einen Termin in der Spezialsprechstunde für Peripartale Psychische Gesundheit.
Unser Selbstscreeningtool ermöglicht eine erste Einschätzung, ob Sie Unterstützung in Anspruch nehmen sollten. Die Fragen helfen Ihnen, Ihre aktuelle Belastung besser einzuordnen.
Bei akuter Krise oder bei Gedanken, sich selbst oder anderen etwas anzutun, wenden Sie sich bitte sofort an den Rettungsnotruf (144).
Der Selbsttest basiert auf der Edinburgh Postnatal Depression Scale (EPDS).
Der Selbsttest ersetzt keine Diagnose. Er kann aber zeigen, ob eine Kontaktaufnahme mit der Koordinationsstelle empfohlen wird.
Die Spezialsprechstunde bietet fachliche Abklärung, Beratung und Behandlung bei psychischen Belastungen in der Peripartalzeit.
Kontakt und TerminvereinbarungDie Vergabe von Terminen in der Spezialsprechstunde erfolgt ausschließlich über die Koordinationsstelle und nach entsprechender Prüfung des Bedarfs. Bitte nehmen Sie daher zunächst Kontakt mit der Koordinationsstelle auf.
Im Erstkontakt mit einer Psychiater:in oder einer klinischen Psycholog:in wird Ihre aktuelle Situation sorgfältig besprochen und fachlich eingeordnet.
Wenn notwendig, wird eine psychiatrisch-medizinische Behandlung und Begleitung besprochen.
Bei Bedarf erhalten Sie Unterstützung durch psychologische Gespräche und individuelle Strategien für den Alltag.
Auch bei belastenden Lebensumständen unterstützen wir mit Orientierung und vermitteln bei Bedarf an passende Angebote weiter.
Die Koordinationsstelle und die Spezialsprechstunde arbeiten eng zusammen. Während die Koordinationsstelle erste Orientierung bietet, übernehmen Fachpersonen aus Psychiatrie und Psychologie die fachliche Abklärung und Behandlung.

Erste Anlaufstelle für Fragen, Vermittlung und Terminvereinbarung.

Fachliche Abklärung, Beratung und Behandlung bei psychischen Belastungen und Erkrankungen rund um Schwangerschaft und Geburt.

Unterschiedliche Berufsgruppen arbeiten zusammen, um eine bestmögliche Versorgung zu ermöglichen.
Das Pilotprojekt unterstützt Betroffene und Angehörige dabei, rasch Orientierung zu bekommen und passende Hilfe zu finden – vertraulich, niederschwellig und individuell abgestimmt.

Sie erhalten Orientierung in einer oft herausfordernden Lebensphase und Unterstützung dabei, passende Ansprechpartner:innen und Angebote zu finden.

Die Unterstützung orientiert sich an Ihrer persönlichen Situation und Ihrem aktuellen Bedarf.

Durch die Zusammenarbeit der beteiligten Einrichtungen werden Übergänge erleichtert.

Belastungen können frühzeitig erkannt, eingeordnet und behandelt werden.

In bestimmten Fällen kann ergänzend eine Patient:innen-App eingesetzt werden. Ob und wie diese genutzt wird, wird individuell im Rahmen der Betreuung besprochen.
Die Koordinationsstelle unterstützt niedergelassene Ärzt:innen und weitere Fachpersonen bei der Betreuung von Patient:innen mit psychischen Belastungen rund um Schwangerschaft und Geburt.
Zweimal wöchentlich steht ein Expert:innentelefon zur Verfügung. Es unterstützt bei Fragen zu Diagnostik, Risikoeinschätzung, Behandlungsmöglichkeiten, Psychopharmakotherapie in Schwangerschaft und Stillzeit.
Viele Fragen entstehen erst dann, wenn man selbst betroffen ist oder eine nahestehende Person unterstützen möchte. Hier finden Sie kurze Antworten rund um Kontaktaufnahme, Selbsttest, Spezialsprechstunde und weitere Unterstützung.
Nicht alle Symptome müssen gleichzeitig auftreten. Psychische Belastungen können sehr unterschiedlich erlebt werden.
Bei Bedarf können weitere Fachpersonen aus Psychiatrie, Psychologie oder Psychotherapie eingebunden werden.
Gemeinsam wird besprochen, welche Form der Unterstützung sinnvoll und hilfreich ist.
Ziel ist eine rasche und passende Unterstützung für Betroffene und Familien.
In akuten Krisensituationen oder bei Selbst- beziehungsweise Fremdgefährdung wenden Sie sich bitte umgehend an den Rettungsnotruf (144) oder an eine psychiatrische Akuteinrichtung.
Die Koordinationsstelle unterstützt dabei, geeignete Angebote zu finden und Übergänge zu organisieren.
Die Beratung erfolgt vertraulich, wertschätzend und individuell abgestimmt.